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Wasser: Unser Lebensmittel Nummer Eins
Wasser ist eine Verbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff Oxyd des
Wasserstoffes. Die chem. Bezeichnung lautet: H2O.
H ist die Bezeichnung für Wasserstoff. 2 ist das Anzahlverhältnis von
Sauerstoff zu Wasserstoff, also 2 Wasserstoffatome und 1 Sauerstoffatom.
O ist die Bezeichnung für Sauerstoff (Oxygenium).
Wasser entsteht bei Verbrennung von Wasserstoff, dazu muss ergänzt
werden, dass Wasserstoff zwar brennbar ist, aber eine Flamme in ihm
erstickt. D. h. Wasserstoff kann nur dort brennen, wo stetig Sauerstoff
hinzutritt, aber auch bei einer Reduktion (Umkehrung einer Oxidation)
von verschiedenen Metall- Oxiden mit Wasserstoff. Wasserstoff ist also
ein Reduktionsmittel.
Die Anomalie des Wassers
Wasser hat seine größte Dichte bei 4 °C, bei höherer und tieferer
Temperatur dehnt es sich aus. Darum steigt wärmeres Wasser nach oben und
schwimmen Eisberge immer obenauf. Da Wasser große Wärmemengen speichern
kann, mildert es die Temperaturschwankungen der Erde. Es ist fähig,
viele andere chemische Stoffe, auch gasförmige, aufzulösen, so dass es
in der Natur selten rein vorkommt.
Vorkommen
Da nur 0,27 % des Wassers auf der Erde Trinkwasser ist, gibt es
natürlich keine gerechte Aufteilung. Und so zum Thema zurück. Die
Wasservorräte auf der gesamten Erde betragen ca. 1,38 Milliarden
Kubikkilometer, dies ist ein Drittel der Erde. Davon sind allerdings
97,4 % Salzwasser und somit für den Menschen als Trinkwasser
unbrauchbar. Lediglich 2,6 % ( 36 Millionen Kubikkilometer) des Wassers
ist Süßwasser, wobei hier das Wasser aus Eismeeren und Gletschern
eingeschlossen ist. Insgesamt bleiben nur noch 0,27 % Trinkwasser ( 3,6
Millionen Kubikkilometer) für die Bevölkerung der gesamten Erde übrig.
Wasserverbrauch
Der Mensch kann ohne Wasser nicht überleben. Doch er neigt dazu,
verschwenderisch damit umzugehen. In den letzten 100 Jahren ist der
tägliche Wasserverbrauch von einem Menschen von 20 Liter auf 140 Liter
gestiegen. Viele Leute können sich diese Zahl nicht vorstellen. Darum
hier eine Verdeutlichung, ein Mensch braucht pro Tag ca.:
40 L. Wasser für das Baden oder Duschen,
30 L. Wasser für das Waschen der schmutzigen Wäsche,
30 L. Wasser beim Gang auf die Toilette,
13 L. Wasser für die Körperhygiene (z.B. Hände waschen)
12 L. Wasser beim Geschirr spülen,
12 L. Wasser für die Bewässerung der Garten- und Zimmerpflanzen,'
Insgesamt kommt man auf 140 L. Wasser pro Person am Tag.
Obwohl ein gesunder Mensch täglich nur ca. 2,5 L. Wasser zum überleben
braucht. Davon werden ca. 1,3 L. getrunken, 0,9 L. mit fester Nahrung
aufgenommen und 0,3 L. entstehen bei der Energieproduktion des Körpers.
Doch nicht viele Menschen auf der Erde können sich so eine Verschwendung
leisten, denn in vielen Länder herrscht Wassermangel, z.B. in Ländern
Afrikas. Dort müssen die Menschen mit einigen Litern Wasser täglich pro
Familie überleben (putzen, kochen, waschen, trinken). In
Industrieländern hingegen gibt es genügend Wasser, dass jedoch von den
Bürgern bezahlt werden muss. Außerdem wird es stetig von Kläranlagen
gereinigt und somit immer wieder verwendet. Doch einige Länder haben
keine Probleme mit dem Wasser. Sie sind reich an Quellen und Brunnen,
aus denen seit mehreren Jahrhunderten Wasser fließt. Dieses Wasser wird
nicht bezahlt und muss nicht gereinigt und wieder verwendet werden, da
die Frischwasserquellen nicht austrocknen.
Um die Zahl von 140 Litern einmal zu veranschaulichen, kann man sich vorstellen, dass diese Menge in haushaltsüblichen Badewannen Platz findet. Bei einem Vollbad wird folglich sehr viel Wasser verbraucht, deshalb wird zum Sparen von Wasser die Dusche empfohlen. Wer dem täglichen Bad eine Dusche vorzieht, kann viele Liter Wasser einsparen. Doch dies ist nicht die einzige Möglichkeit, Wasser zu sparen: In jedem Haushalt lassen sich einige Tricks anwenden, um den Wasserverbrauch zu senken. Im Badezimmer lassen sich für die Toilette Stopp-Tasten installieren, mit der sich der Wasserfluss regulieren lässt. Außerdem sollte beim Zähneputzen darauf geachtet werden, dass der Wasserhahn nicht ständig aufgedreht ist. Wer bei laufendem Wasser die Zähne putzt, verschwendet täglich eine Menge des kostbaren Gutes. Nicht zuletzt erleichtern moderne Gerätschaften das Senken des Wasserverbrauches. Mittlerweile gibt es Waschmaschinen mit intelligenten Technologien, mit denen bei guter Waschkraft viel Wasser gespart werden kann. Auch für die Küche gibt es diese modernen Geräte: Wer sich zum Kauf einer Spülmaschine entschließt, sollte ein Modell wählen, das sich durch einen geringen Wasserverbrauch auszeichnet. Beim Spülen mit der Hand sollte stets darauf geachtet werden, dass nur so viel Wasser wie nötig ins Spülbecken eingelassen wird. Natürlich verbraucht nicht nur der Mensch im Haushalt täglich Wasser, sondern auch die vorhandenen Pflanzen. Wer einen eigenen Garten hat und sich an üppiger Blumenpracht erfreuen kann, benötigt in der warmen Jahreszeit viel Wasser, um diese zu erhalten. Da macht es Sinn, ein eigenes Rückhaltebecken für Regen aufzustellen. Im Handel sind spezielle Fässer oder Kübel erhältlich, in denen das Regenwasser gesammelt wird. Damit lassen sich nicht nur die Blumen gießen, sondern auch eine erfrischende Dusche ist im Sommer möglich, wenn das Regenwasser gefiltert wird. Bei der Beherzigung der gängigen Tipps zum Wassersparen lässt sich der Verbrauch deutlich senken und natürlich wirkt sich dies auch auf die Nebenkosten aus.
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